Vorfreude

Freitag, 30. November 2007

Der Count-Down läuft...

... in etwa 4 Tagen werden wir der Sonne entgegen fliegen und das kalte Deutschland hinter uns lassen... :)

Keine Ahnung mit wie vielen Impfungen intus geht’s am nächsten Dienstag los Richtung Mittelamerika, wo wir dann 17 Stunden später in San José, der Hauptstadt Costa Ricas, landen werden. Das Ganze dauert nur so lange, weil wir uns dachten, auf dem Weg kurz nochmal in Paris und Miami vorbeizuschauen, aber immer nur so für 3 Stunden. Da wir erst um 21 Uhr Ortszeit landen, haben wir bereits das erste Hotel gebucht – in Alujela, 5 km nördlich des Flughafens. 25 $ zusammen für Zimmer mit Doppelbett, kostenlosen Abholservice vom Aeropuerto und Frühstück. Wir werden wohl mittwochs gleich mal mit nem Trip in einen der zahlreichen Nationalparks beginnen. Genaue Planung dann wohl im Flugzeug oder so ;)

Gruß, Tommy

Montag, 19. November 2007

Zitat des Tages ;)

"Keiner kommt von einer Reise so zurück, wie er weggefahren ist."

Graham Greene

Donnerstag, 15. November 2007

Die "Länderreihe" ist abgeschlossen

Mit Belize habe ich jetzt den letzten Teil der "Länderreihe" unserer Reiseziele online gestellt. Dadurch habt ihr - allen voran Tommy ;) - hoffentlich einen Überblick bekommen, in welchen Gebieten wir uns bewegen…

Hier noch eine Übersichtkarte, die Rosi netterweise gebastelt hat *Danke*. Sie stimmt zwar mit unserer Route nicht genau überein, gibt aber eine grobe Orientierung der Strecke, die wir zurücklegen :).



Tommy kommt am 23. November aus Gran Canaria zurück. Dann müssen wir noch ein paar Sachen erledigen, bis wir dann schließlich 10 Tage später in die Ferne fliegen!

Das Reisefieber hat mich gepackt… ich hoffe, von allen anderen Krankheiten bleibe ich verschont – meine Krankengeschichte auf Teneriffa hat gereicht und die Krankenhäuser in Mittelamerika will ich nun wirklich nicht mit erkunden ;).

Liebe Grüße an alle fleißigen Blogleser

Belize – Karibikfeeling pur

Unser letztes Reiseziel hat mehr mit den benachbarten Karibikinseln gemeinsam als mit den übrigen impulsiven Ländern Mittelamerikas. Das Land blickt auf eine friedliche Geschichte zurück und es herrscht eine äußerst entspannte Atmosphäre.

Belize befindet sich im Südosten der Yucatán-Halbinsel und grenzt im Norden an Mexiko und im Westen an Guatemala. Mit der Größe von Hessen ist er nach El Salvador der zweitkleinste Staat des amerikanischen Kontinents. Dennoch besitzt es sehr unterschiedliche Landschaften.



Größtenteils besteht Belize aus tropischem Tiefland und sumpfigen Ebenen - auch wenn die Maya Mountains im Westen bis zu 1000 Meter in die Höhe ragen. Die Hälfte des Landes wird von dichtem, jedoch immer rascher verschwindendem Urwald bedeckt, der Rest teilt sich auf in Ackerland, Büsche und Sümpfe. Die tropischen Regenwälder beheimaten zahlreiche Tierarten.
Es ist das ganze Jahr über heiß und es herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit - davon kann man sich allerdings in den kühleren Bergen oder durch tropische Brisen auf den Inseln und Cayes erholen.



Vor der Küste befinden sich zahlreiche Korallenriffe, Sandbänke und Atolle – wie das Lighthouse Reef, Glover Reef und die Turneffe Inseln. Das vor Belize liegende Riff ist nach dem Great Barrier Reef zusammen das zweitgrößte Korallenriff der Welt und das längste in der westlichen Hemisphäre. Das Riff zieht sich die gesamte Küste von Belize entlang und schützt eine Vielzahl von Kleinriffen, Sandbänken und über 1000 Inseln - die sogenannten Cayes.

Belize ist übrigens das einzige Land, das wir besuchen, in dem englisch gesprochen wird. In allen Anderen ist die Landessprache Spanisch und ich kann nur hoffen, dass Tommy auf Granne seine "Hausaufgaben" gemacht hat :).

Honduras - mehr als eine "Bananenrepublik"

Honduras war die ursprüngliche Bananenrepublik und ist auch heute noch eines der am wenigsten entwickelten und industrialisierten Länder Zentralamerikas. Trotz seiner turbulenten politischen Geschichte ist das arme mittelamerikanische Land bisher kaum in das westliche Bewusstsein vorgedrungen. Es ist eines der ärmsten Länder Lateinamerikas. Nach offiziellen Zahlen leben rund zwei Drittel aller Honduranerinnen und Honduraner in Armut. Große Unterschiede bezüglich der Lebensbedingungen herrschen zwischen Stadt und Land: In den ländlichen Gegenden ist die Armut noch weiter verbreitet als in den urbanen Zentren.



Honduras liegt an der breitesten Stelle der mittelamerikanischen Landbrücke und grenzt im Südosten an Nicaragua, im Nordwesten an Guatemala und im Südwesten an El Salvador. Im Norden liegt die Karibik (644 km Küste). Hier reicht das von Flüssen, Sümpfen und Lagunen durchsetzte Küstentiefland 70 Kilometer ins Landesinnere hinein. Im Süden liegt der Pazifik (124 km Küste). Durch das vorwiegend gebirgige Land verläuft von Ost nach West ein Bergmassiv, das von mehreren Flüssen durchzogen wird.
Die Islas de Bahía, die vor der honduranischen Karibikküste liegen, bestehen aus den drei Hauptinseln Utila, Roatán und Guanaja und etwa 50 weiteren kleinen Inseln. Vor den Bay of Islands, befindet sich das zweitgrößte Korallenriff der Welt. Auf Anraten von Timo, der dort selbst als Tauchlehrer gearbeitet hat, werden wir dort wahrscheinlich einige Tage verbringen und einen Tauchkurs machen (Tauchkurse sind dort äußerst günstig!).



Auch die Fauna von Honduras ist überaus artenreich. Es gibt mindestens 700 heimische Vogelarten, 200 Wandervogelarten, 195 Säugetierarten (Jaguare, Wildschweine, Affen), 77 Amphibien-Arten, 166 Reptilien-Arten (z.B. Alligatoren), 96 Schlangenarten (aaaah), 15 Schildkrötenarten, 120 Süßwasser- und 2000 von Salzwasserfischen.

Für Jan ;) : In allen Küstengewässern sind Haie zu finden. Dennoch sind aus Honduras keine Unfälle bekannt. Doch der Riffhai ist nicht ungefährlich. Auch Walhaie werden vor der Küste oft in freiem Wasser angetroffen, sind für die Menschen jedoch harmlos.

Verlassen werden wir Honduras auf dem Seeweg und damit Guatemala, das gefährlichste der mittelamerikanischen Länder, umgehen. Von Puerto Cortés geht es direkt mit dem Schiff nach Belize, unserem letzten Etappenziel.

Dienstag, 13. November 2007

Costa Rica – „Garten zwischen zwei Ozeanen“

So wird unser erstes Etappenziel aufgrund seiner Lage häufig genannt. Es bildet eine natürliche Landbrücke zwischen Nord- und Südamerika.
Costa Rica ist ein kleines, aber äußerst abwechslungsreiches Land. Mit nur 51.100 km² ist es etwa so groß wie die Schweiz – dennoch findet man hier eine der vielfältigsten Naturlandschaften der Erde.



Im Norden grenzt Costa Rica an Nicaragua, im Osten an Panama. Eine Reihe von vulkanischen Bergketten verläuft von der nicaraguanischen Grenze im Nordwesten bis zur Grenze zu Panama im Südosten und teilt das Land gewissermaßen in zwei Hälften. Das Bergland ist geprägt von aktiven Vulkanen, klaren Flüssen und kühlen Gipfeln, die in undurchdringlichen Nebelwäldern verschwinden. Inmitten der Bergkette liegt ein Hochplateau, das auf seiner rechten und linken Seite vom Küstentiefland flankiert wird. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt auf dieser Hochebene mit ihren fruchtbaren vulkanischen Böden.
Die Pazifikküste ist 1016 km lang und mit ihren Halbinseln, Golfen und kleinen Buchten sehr abwechslungsreich. Zerklüftete, felsige Landspitzen wechseln mit klassischen weißen und schwarzen Sandstränden und Palmen ab – und präsentieren sich oft als tropische Bilderbuchlandschaften.
Fast monoton wirkt dagegen die karibische Küste: Sie zieht sich über 212 km und besteht vor allem aus Mangroven, Sümpfen und Sandstränden.



Nirgendwo sonst auf der Welt gibt es so viele unterschiedliche Tiere und Pflanzen auf so kleinem Raum. Grund dafür ist die einzigartige Geografie des Landes, die eine unglaubliche Artenvielfalt ermöglicht. Seine Naturschönheiten, die faszinierende Tierwelt und sein konsequenter Umweltschutz ziehen Touristen aus aller Welt an - dessen sind sich die Ticos auch bewusst. Seit vielen Jahren setzen sich die jeweiligen Regierungen dafür ein, das Image des Landes als Paradies des Ökotourismus zu bewahren.
So gibt es in Costa Rica ca. 50 Nationalparks und Naturschutzgebiete (etwa 27% des Landes), die es für uns, zumindest teilweise, zu erkunden gilt :)

Ankunft in San Jose: 4. Dezember 2007, 21 Uhr
Entfernung zu Frankfurt/Main: 9.350 km

Nicaragua - "ein Land mit Herz"

So betitelt der veaverde-Reiseführer unser 2. Etappenziel. Ein Land, das in den meisten Köpfen noch als Bürgerkriegsland vorhanden ist. Doch diese Zeiten sind längst vorbei und Nicaragua gilt als eines der sichersten Länder Mittelamerikas. Als Reiseland ist Nicaragua noch weitgehend unbekannt und daher vom Tourismus noch nahezu unberührt.
Vielfältig erscheint das Bild von dem Land, das wir zu entdecken gedenken: Vulkane, Seen, Lagunen, Kolonialstädte, eine bunte Tierwelt in geschützter Natur und traumhafte Strände an der Pazifikküste sowie der karibischen Küste.



Mit 130000 m² ist Nicaragua flächenmäßig der größte Staat Mittelamerikas. Geographisch gliedert sich Nicaragua in drei Regionen: Die Pazifikregion mit einer Küstenlänge von 350 km, das zentrale Hochland und die karibische Region, deren Küste sich über 500 km erstreckt.
Die tropische Pazifikregion wird geprägt von den zwei größten Binnengewässern Zentralamerikas: dem Nicaragua-See und dem Managua-See. Der Nicaragua-See ist mit 8100 km² 16mal größer als der Bodensee und der einzige Binnensee der Welt, in dem Haie leben. Der See beherbergt 310 Inseln. Die Größte ist Ometepe, auf der sich zwei der zahlreichen, teilweise noch aktiven Vulkane Nicaraguas befinden.
An der Küste findet man Mangrovenwälder sowie geschützte Strände für Schildkröten zur Eiablage.
Ein ganz anderes Bild zeigt sich im zentralen Hochland, das geprägt ist von immergrünem Bergland, Flüssen und kühlen Bergen, in denen sich auch Kaffee- und Tabakplantagen befinden.
Tropisches, immer feuchtes Klima findet man dagegen an der Moskitoküste (benannt nach den Miskito-Indinanern). Hier gedeiht der größte Regenwald nördlich des Amazonas.



Bei unserer Reise durch Nicaragua werden wir uns vermutlich vor allem im Bereich der Westküste bewegen (mit dem Bus!) und zumindest in diesem Land das malariagefährdete Gebiet umgehen ;) Voraussichtliche Anlaufpunkte sind Masaya, Granada, Ometepe, San Juan del Sur und Matagalpa.

Donnerstag, 8. November 2007

Der Rucksack

Ich muss gestehen, mir graut jetzt schon ein wenig vorm Packen... alles, was wir zum Reisen für 2 Monate brauchen, muss in einen 60l-Rucksack - der nebenbei auch noch getragen werden will! ;)
Entbehrung und Zweckmäßigkeit heißen die Zauberwörter!Nur ein paar Schuhe (Plus Flip Flops); so wenig Klamotten wie möglich, aber gerüstet sein für jedes Wetter; ein Moskitonetz (der beste Schutz gegen Malaria: Nicht stechen lassen. Guter Plan, gell Tommy ;) ?); Sonnenschutz; Reiseführer; Taschenlampe; Taschenmesser; Schlafsack; Fotoapparat mit ausreichend Speicherplatz (gaaanz wichtig!); Medikamente für den Notfall (Ich glaube, nur mit der "Not-Reise-Apotheke" könnte man einen ganzen Rucksack füllen!)...


Bereits beim Packen für meinen nur dreiwöchigen Trip nach Gran Canaria herrschte in meinen 4 Wänden das absolute Chaos... und da war mein Schlafplatz gesichert!

Ich befürchte, ich werde mir noch häufiger den Kopf über den Rucksack zerbrechen... aber irgendwie hat es auch was Gutes an sich, denn Packen ist auch immer eine Sache von Vorfreude...

Vorfreudige Grüße von eurer Mira

Dienstag, 6. November 2007

Die ersten Reisevorbereitungen

Am 4. Dezember um 7.25 Uhr geht sie los - unsere Reise in die fernen Länder Mittelamerikas... Ausgehend von Costa Rica werden wir durch Nicaragua, Honduras und Belize touren und von dort schließlich am 28. Januar nächsten Jahres wieder nach Hause fliegen...

In vorfreudiger Erwartung,
Tommy und Mira

Die Reise



Neue Route: Von Costa Rica über Nicaragua, Honduras und Guatemala nach Belize!

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