Nicaragua

Donnerstag, 3. Januar 2008

Sylvester und la Laguna de Apoyo

Sodala..
nun sind wir grad ueber die Nacht in der nica-Hauptstadt Managua. Zwar, zum Gleuck nur ueber nacht (selbst am tag raten einem die locals davon ab herumzulaufen; lieber das taxi zu nehmen), aber morgen fahren wir richtung honduras. ein 9h-trip mit dem direktbus von hauptstadt zu hauptstadt. was die sicherheit betrifft, wird es wohl in naechster zeit nicht gerade besser werden, aber wir sind ja auch nicht zum spass hier...
:-P ;)

Granada hat uns sehr gut gefallen, eine schoene stadt, die zurecht nun die ehre geniesst uns als Silvestergaeste in erinnerung zu behalten. ;)
Mit David besuchten wir die tage zuvor den naheliegenden Vulkan Mombacho und fuhren zur Laguna de Apoyo, an die wir dann aufgrund des nahezu perkeften ortes nochmals zurueck kamen um den gestrigen Tag und die Nacht unter tollem sternenhimmel zu verbringen. Mit von der Partie waren Jack und Kathryn..



Aber auf den Bildern seht ihr mehr!

Wir sind nun gespannt auf Honduras, wo wir wohl nicht allzulange weilen werden, um dann ins angeblich interessantere Guatemala zu reisen.

Uns geht es soweit sehr gut! ;)

Mira und Tommy

Dienstag, 1. Januar 2008

Frohes neues Jahr

Hallo ihr Lieben,

wir wuenschen euch ein frohes neues Jahr und hoffen ihr habt ordentlich gefeiert.
Wir hatten einen super Start in 2008. Nach einem chilligen Tag mit unserem franzoesischen Kumpel David in der wunderschoenen Laguna de Apoyo, haben wir bereits zu Mitteleuropaeischer Zeit mit dem Trinken angefangen :)... heisst: 5.00 p.m. An der Bar unseres coolen Hostels fand sich eine lustige, bunt gemischte Truppe zusammen, mit der wir jede Menge Rum und Bier vernichteten. Neben David waren da noch ein kanadisch-amerikanisches Paerchen, ein Ami mit seinen beiden Nica-Bruedern (Familienzusammenfuehrung erst eine Woche zuvor), eine Irin und eine weitere Lady aus den USA. Es war wirklich witzig und nachdem die Bar um 9 Uhr schloss (wir waren alle schon ziemlich betrunken) zogen wir durch Granadas Altstadt bis wir uns letztlich im Park Central in die Arme fielen. Unvergesslich.

Heute geht es uns allen ziemlich schlecht :) Also haben wir mit dem Paerchen, das wir gestern kennengelernt haben, einen weiteren Relaxtag in der Lagune eingelegt. Ein Paradies auf Erden und der Sprung ins glasklare Wasser des Kratersees genau das richtige fuer unsere verkaterten Koepfe.

Morgen werden wir uns dann langsam auf den Weg Richtung Honduras machen. Den Aufenthalt dort werden wir aber vorraussichtlich abkuerzen, da wir Guatemala doch noch in unser Programm einbauen wollen. Nach zahlreichen Gespraechen mit anderen Travellern duerfen wir uns dieses mittelamerikanische Land nicht entgehen lassen. Die endgueltige Entscheidung faellt in den naechsten Tagen. Aber hey, wenn das nicht schoene Entscheidungsschwierigkeiten sind ;)

Fuehlt euch gedrueckt,
Tommy und Mira

PS: Wir versuchen heute und morgen wieder Bilder online zu stellen.

Samstag, 29. Dezember 2007

Endlich...

.. die vielfach geforderten, leider zeitlich in umgekehrter Reihenfolge angelegten neuen Pics aus Nicaragua sind online. Gestern hatte es leider nicht mehr geklappt.

Und ein Video aus Granada gibts auch gleich noch dazu :)

Die Insel Ometepe

Buenas...
Unseren letzen Abend in San Juan del Sur verbrachten wir am Naturschutzstrand La Flor, allerdings nicht alleine, sondern mit tausenden kleinen Schildkroeten, die ihre ersten Minuten ihres langen Lebens damit verbrachten, sich vom Strand ans Wasser zu robben. Sehr, sehr lustig, suess und vor allem interessant! Wir sahen, wie diese kleinen Tiere noch mit geschlossenen Augen gemeinsam aus ihrem Nest im Sand nach oben klettern, erst 3,dann 5 und 10 min. spaeter dann alle 70-100... Schade, dass nur jeder 1000. von den Kleinen das Erwachsenenalter erreicht.
Am 26. morgens starteten wir unsere Weiterreise in Nicaragua Richtung der Insel Ometepe, die sich mit ihren 2 Vulkanen mitten auf dem Nicaraguasee befindet.
Auf der Faehre, auf der Mira ihre Probleme mit dem starken Wellengang hatte, lernten wir 4 sympathische Amis kennen, mit denen wir uns am Hafen dann erstmal 2-3 Bier goennten. Die 4 wollten den 10h Trip ohne Guide auf den hoeheren Vulkan Conception am naechsten Tag wagen, aber wir planten den Abend mit ihnen in Charco Verde zu verbringen. Das scheiterte allerdings leider an der zu geringen Anzahl freier Zimmer dort, wodurch die 4 dann gleich an den Einstiegsort weiterreisten. Wir verbrachten einen angenehmen Abend direkt am See. Am naechsten Tag fuhren wir per Taxi ueber die Insel zum etwas kleineren Vulkan Madera. Auf der Fahrt sahen und erkannten wir Vieles: Arme, in bruechigen Huetten wohnende, aber freundliche Menschen, die allesamt gruessen; Strassen, die diese Bezeichnung eigl. gar nicht verdienen, Frauen, die im Bach Waesche waschen, ausgemergelte Hunde; Kuehe, Huehner und Schweine auf der Strasse.. das war der Eindruck, den wir bekammen und wir fuehlten uns steinreich in diesem Taxi (allerdings wiedermal hinten auf der Ladeflaeche ;) )
Wir kamen am Fusse des Vulkans an und stiegen nach kurzer Visite unsrer Unterkunft (O-ton Mira: "aus Scheisse Geld gemacht";) ) den Vulkan ca 700m hinauf auf den "Mirador" (Aussichtspunkt), von dem man nach einem wirklich anstrengenden Weg einen tollen Blick auf den anderen Vulkan und die gesamte Insel hat.



Wir verliessen das etwas unfreundliche Hostel heute morgen, um nach einem kurzen, sinnlosen Abstecher in Merida wieder zum Hafen zu fahren. Diesmal allerdings per Bus.
Hinter uns liegt heute ein langer Reisetag, was natuerlich immer anstrengend ist, auch wenn man im Grunde nur rumsitzt, manchmal eng, auch manchmal stehend und doch ist es immer wieder lustig und man sieht die Landschaft und das Leben in diesem Land.
Unsere Unterkunft hier in Granada hat schon Kultstatus bei den Travelern erlangt. So haben wir unser Bett auch genau ueber einem Durchgang direkt an der "Aula", ohne Wand sozusagen, zwei Seiten sind offen.;) Aber die Atmosphaere ist toll, viele Traveler, alles sehr chillig und 1000. Moeglichkeiten. Hier werden wir sicherlich ins Neue Jahr hineinfeiern.
Wir sind in den folgenden Tagen auf Granada gespannt, dem ein sehr guter Ruf vorauseilt!
Liebe Gruesse an euch alle!

Tommy und Mira

Dienstag, 25. Dezember 2007

Willkommen in Nicaragua

Vielen Dank fuer die ganzen lieben Weihnachtsgruesse und feliz navidad aus Nicaragua...

Der Grenzuebertritt war mehr als chaotisch und spannend... Die Schlange an der Grenze kurz vor Weihnachten war gigantisch und wir waren schon kurz davor aufzugeben, als sie sich doch noch in Bewegung setzte... Als wir unseren Mietwagen zurueckgegeben hatten, kam die Sache so richtig ins Rollen... der Alamo-Mann schleuste uns durch ein "Hintertuerchen" ueber die Grenze wodurch wir jede Menge Zeit sparten. Zum Glueck gibt es hier ja keine Bestechung ;) Der "leere" Raum zwischen den beiden Laendern lies uns die Muender offen stehen... Tausende von Menschen, die schon seit Stunden mit jeder Menge Gepaeck auf die Einreise warteten, gluehende Hitze und fliegende Verkaeufer ueberall.



Um nicht die naechsten 8 Stunden an Ort und Stelle zu verbringen, zahlten wir erneut einen kleinen Aufpreis, um die Sache zu beschleunigen...
Schon ziemlich ausgelaugt, dachten wir, wir haetten das schlimmste hinter uns, als wir endlich Nicaragua betraten - falsch gedacht :) Die Busse, die wir eigentlich nehmen wollten, waren voellig ueberfuellt. Nicht mal ein kleines Kind haette da noch reingepasst. Das Gepaeck war notduerftig aufs Dach gezurrt und schwankte bedenklich. Also beschlossen wir, doch ein Taxi bis zur naechsten Stadt zu nehmen. Doch da kurz vor Weihnachten so ein Ausnahmezustand herrschte, waren die Preise doppelt so hoch wie an einem normalen Tag. Hinzu kam unsere anfaengliche Verwirrung mit der neuen Waehrung :) In Rivas stiegen wir endlich in einen alten gelben Schulbus nach San Juan de Sur um, der uns holpernd an unser Ziel brachte. Waehrend wir warteten, kamen mindestens 20 Verkaufer in den Bus, die alle moeglichen Dinge verkaufen wollten... von Eis ueber Trinken, Essen, Schmuck, Silvesterkracher und Spielzeug. Es war eine richtige Show.

In San Juan del Sur angekommen, suchten wir uns erstmals ganz ohne Lonely Planet eine Bleibe. Der Standard ist zwar unter dem in Costa Rica, aber wir sind zufrieden mit unserem kleinen suessen Zimmer mit Bad und grosser Gemeinschaftsterrasse mit Haengematte in Strandnaehe.
Unsere ersten Tage in Nicaragua sind sehr gechillt... die Sonne scheint und es sausst uns ein warmer Wind um die Ohren. Erschreckend ist die Armut, die hier herrscht... ueberall bettelnde und Weihnachtsmuetzen verkaufende Kinder, die am Strand leben. Mal abgesehen davon ist San Juan ein nettes Staedtchen, in dem wir gestern auch ein wenig Weihnachten gefeiert haben. Wir waren lecker essen und haben ein Flaeschchen Wein am Strand gekoepft. Schon ein wenig ungewohnt, aber eine schoene Alternative.

Ein paar wenige Bilder... (PC streikt)

Liebe Gruesse aus dem warmen Nicaragua und schoene Weihnachtstage,
Tommy und Mira

Die Reise



Neue Route: Von Costa Rica über Nicaragua, Honduras und Guatemala nach Belize!

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