Guatemala

Freitag, 15. Februar 2008

Lago Atitlan - Einer der schönsten Seen der Welt

Freitag, 8. Februar 2008

Hier unseren tollen Bilder der letzten Tage!

Das paradiesische Semuc-Champey

Die Mayastätte Tikal

Die Insel Caye Caulker in Belize!



Liebe Grüße von der gestressten Frau Lehrerin und dem weniger gestressten Bärtigen ;)

Montag, 4. Februar 2008

Heiß...

Auf dem Vulkan Pacaya - mittendrin statt nur dabei :)

Dienstag, 22. Januar 2008

Hochs und Tiefs...

Nachdem wir unser letztes Mahl ueber dem Lake Atitlan genossen hatten, hatte der Abschied von San Marcos de Laguna leider einen "bitteren" Nachgeschmack. Tommy hat wohl etwas falsches gegessen und sich die ganze Nacht bitterlichst uebergeben :(
Trotzdem machten wir uns am naechsten Morgen um 5.30 Uhr von der Nacht entkraeftet auf den Weg Richtung Semuc-Champey. Der "Privatshuttle" mit den beiden Hamburgern war gebucht und eine einzigartige Chance schnell (dauerte "nur" 12 Stunden) und relativ guenstig die lange Strecke zurueckzulegen. Leider konnte Tommy den atemberaubenden Sonnenaufgang ueber dem See nicht so geniessen...

Lake Atitlan

Die Reise war eine echte Qual und wir waren richtig froh, als wir endlich in Semuc-Champey ankamen. Uebernachten konnten wir in einem kleinen Hotel, direkt am Fluss gelegen.
Am naechsten Morgen machten wir uns schon frueh auf den Weg zu den Becken, um den Touristenstroemen zu entgehen - und unseren beiden Begleitern, die uns schon ziemlich auf die Nerven gingen ;).

Was sich uns bot, war unglaublich: Dutzende uebereinanderliegende glasklare Becken in den verschiedensten Blautoenen, die durch kleine Wasserfaelle miteinander verbunden sind. Schwimmen wie auf einem anderen Stern... ich kann es kaum beschreiben (da konnte auch Tommy nicht widerstehen, der immernoch nicht ganz genesen war). Die Fotos, die wir die Tage hochladen werden, wenn die Verbindung besser ist, koennen mir da bestimmt weiterhelfen ;)

Semuc Champey

Den Rest des Tages chillten wir noch ein wenig am Fluss vor dem Hotel und erprobten unsere Artistenkuenste an der Seilschaukel, die einen bis in die Mitte des Sees schwingen laesst - das war ein Spass :)
Abends gab es dann noch ein Schmankerl der besonderen Art. Eine einheimische Musikgruppe praesentierte uns schraege Klaenge auf dem guatamaletekischen Nationalinstrument.

Mit grossen Schritten ging es bereits am naechsten Morgen weiter Richtung Tikal - dachten wir zumindest. Die altbekannte deutsche Reisegruppe wurde bereits nach 4 Kilometern jaeh gebremst als wir mit unserem kleinen Bueschen die steile, rutschige "Strasse" nicht hochkamen (es hatte die ganze Nacht geregnet). Erst nach zwei Stunden und mithilfe zahlreicher Einheimischer, Seile und einem Jeep haben wir es den Huegel hinaufgeschafft. Dagegen waren die restlichen 8 Stunden ein Kinderspiel. ;)

Heute waren wir dann im beruehmten Tikal, der groessten Maja-Stadt in Zentralamerika. Wir waren zwar schon um 6 Uhr dort, um den Sonnenaufgang ueber den Ruinen zu betrachten, das Nieselwetter machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung. Dafuer waren wir die ersten Stunden fast alleine auf dem riesengrossen Gelaende und konnten die Tempel und Staetten in aller Ruhe bestaunen. Beeindruckend zu was die Ureinwohner Guatemalas schon vor tausenden Jahren im Stande waren. Die Tempel ragen teilweise ueber 60 Meter in den Himmel empor und sind damit z.T. sogar hoeher als die Baeume des Regenwaldes, die sie umgeben.
Dennoch waren die Tempel ueber Jahrhunderte in Vergessenheit geraten und wurden von Moos und Bauemen bewuchert. Manches Gebaeude ist auch heute noch nicht, oder nur kaum, freigelegt. Jeder Huegel scheint fuer uns einen potentiellen Schatz zu verbergen, waehrend wir durch das mysthische Gelaende streichen.

Tikal

Morgen werden wir Guatemala wieder verlassen, um unsere letzten Reisetage auf einer Belize vorgelagerten Insel zu geniessen. Die zahlreichen Kilometer, die wir in den letzten Tagen zurueckgelegt haben, haben uns doch sehr geschlaucht - so schoen sie auch waren.

Am 29. Januar sind wir wieder daheim. Wir freuen uns auf euch!
Liebe Gruesse von
dem wieder genesene Tommy und der Mira

Donnerstag, 17. Januar 2008

Lago Atitlan

Ja, wie soll man es schreiben, wenn man erklaeren will, dass man ein kleines Paradies auf Erden gefunden zu haben glaubt. An unsere Vorstellung davon kommt der Ort hier am Lago Atitlan sehr nah heran.
Bis morgen frueh befinden wir uns noch in San Marcos la Laguna. Der Ort an sich bietet nicht wirklich viel. Aber er liegt wohl an einem der schoensten Seen, die es gibt. Vorgestern kamen wir nach 2h-Bus und kurzer Lanchafahrt ueber den Wasserweg an und checkten im netten Hostel La Paz ein, das uns Oskar empfohlen hatte.



Nachdem wir Fruehstueck und kurze Ortsbesichtigung hinter uns hatten, trafen wir Dirk, einen Mittdreissiger Hamburger, der allerdings die meiste Zeit hier in Guatemala als Reisefuehrer verbringt. Er wird uns morgen fuer einen guten Preis in seinem Privatshuttle mit nach Semuc-Champey nehmen.. umso schoener fuer uns, da es normalerweise sehr umstaendlich ist, von hier dorthin zu kommen.
Am naechsten Morgen erkundeten wir die Umgebung, mit dem Wissen im Hinterkopf, dass es eine Stelle geben muss, von der man aus 8m in den See springen kann. Wir fanden oben auf dem Berg eine Mischung aus chilligem Restaurant und Uebernachtungsmoeglichkeit, geleitet von drei 25-Jaehrigen guatemalesischen "Meisterkoechen".



Wir waren sowohl von der ruhigen, unglaublich angenehmen und entspannten Atmosphaere als auch vom tollen Essen so begeistert, dass wir uns entschlossen hierher umzuziehen. So wohnen wir jetzt zu einem Spotpreis und als einzige Gaeste in dem tollen Zimmer von einem der dreien, weil dieser gerade nicht zugegen ist. Die Lage am Berg hat noch den Vorteil, dass man die unglaublich schraegen Lautsprechergesaenge von den ganzen kulturellen Messen nicht mehr hoeren muss. Stundenlang wird man abends im Dorf davon bedroehnt!
So kam es, dass wir den gestrigen Abend alleine bei Kerzenlicht und grandioser Sicht auf See und die beleuchteten umliegenden Staedte auf einer Ansammlung grosser Sitzkissen genossen. Weltklasse!
Vorher waren wir allerdings noch den ganzen Tag am See, dessen Wasser erfrischend kuehl und fuer einen See unglaublich klar ist. Den Sprung von der Klippe liess ich mir nicht nehmen und auch Mira bewies hier ihren Mut! :)
Sehr krass ist hier die Hippieszene am Start. Nach etwa zwei Stunden am See bekamen wir Besuch von ein paar nackt-herumlaufenden Menschen, die erst ganz klassisch mit einem durchdringendem "Ohmmm" meditierten und dann die Sonne genossen. Unsere Vermutung, dass unter ihnen freie Liebe herrschen koennte, wurde durch Taetscheleien untereinander gestaerkt und wir waren froh, dass wir nicht Zeugen von mehr Zaertlichkeiten unter dieser Hippiegesellschaft wurden. ;)

Heute begannen wir den Tag mit Crepesfruehstueck und genossen danach nochmals den Platz am See mit ein paar Spruengen und einem sehr ansehnlichen Koepfer von Mira von einem 3m hohen Felsen.
Nun sind wir in San Pedro la Laguna um Geld abzuheben, Bilder hochzuladen usw..

Wir beide sind uns einig, dass dieser Ort hier bisher der schoenste ist, den wir je gesehen haben!

Liebe Gruesse an euch!

Mira und Tommy

Dienstag, 15. Januar 2008

Unglaublich

Liebe Freunde,

hier ist es einfach unglaublich schoen... wahnsinn, was wir die letzten Tage hier alles gesehen haben.
Angefangen mit Antigua, eine wirklich tolle Altstadt mit Flair. Ueberall stilvolle Restaurants, stimmungsvoll beleuchtete Kirchen, Kopfsteinpflaster, von Erdbeben zerstoerte Ruinen und freundliche kleine Menschen (Tommy fuehlt sich schon wie ein Riese). Der Markt ist auch ganz nett und schonmal ein kleiner Vorgeschmack auf den richtig grossen Markt in Chichicastenango. Die Stadt, umgeben von drei Vulkanen, war uns von Beginn an sympathisch und hat sich zu unserer Lieblingsstadt waehrend unseres bisherigen Trips gemausert.

Von Antigua aus haben wir auch den versprochenen Trip zum Vulcano Pacaya gemacht. 3,5 km gings steil bergauf bis wir dann auf 2400 m Hoehe mit einem unglablichen Ausblick belohnt wurden: Die drei anderen Vulkane zeichneten sich bei schwindendem Licht in der Ferne ab, die Wolken hingen unter uns, der Vulkan spieh Rauch und gluehende rote Lava floss den Berg hinunter ins Tal.
Doch es kam noch krasser. Ueber altes Lavagestein kletterten wir, ausgeruestet mit Wanderstoecken, der heissen Lava entgegen. Der Untergrund wurde, bedingt durch die Lava, die unter uns hindurchfloss, immer waermer und poroeser, weshalb es ratsam war, mit dem Stock "vorzufuehlen", um nicht einzustuerzen. Einfach wahnsinn wie sich die gluehende Masse ihren Weg bahnt. In der Naehe des grossen Lavaflusses war es dann so unglaublich heiss, dass wir uns dort nur wenige Minuten aufhalten konnten, um danach wieder abzukuehlen. Die Zeit haben wir dazu genutzt, kleinere Lavafluesse unter die Lupe zu nehmen oder dort Marshmallows zu grillen :) Auf den Bildern seht ihr an unseren leicht verzogenen Gesichtern, wie heiss es ist :).



Anschliessend mussten wir dann die 3,5 km im Dunklen wieder bergab :( Der Trip musste naemlich abends stattfinden, denn wie ihr ja alle wisst, ist die Lava nur abends rot - tagsueber erscheint sie lediglich weiss.

Am naechsten Morgen gings direkt weiter nach Monterrico, eine kleine Stadt am Meer, in der wir uns gebuehrend vom Pazifik verabschiedeten. Wahrscheinlich haben wir das beste Hotel in der ganzen Stadt gefunden... ein kleines Hotelito direkt am Strand mit Swimmingpool, Haengematten und cooler Bar. Hier haben wir die meiste Zeit mit chillen verbracht... teils alleine, teils in netter Gesellschaft. Da waren der wirklich coole Barkeeper und Besitzersohn, der kanadische 50jaehrige Friseur Oscar (der durch Mittelamerika reist und bleibt, wo es ihm gefaellt) und zwei deutsche Maedels (von denen Eine vor 3 Jahren auch Erasmus auf Granne gemacht hat).
Das Meer vor Monterrico war schlicht der Hammer: Vor dem schwarzen Vulkansand tuermten sich meterhoch die Wellen auf um anschliessend unter grossem Getoese zusammenzubrechen. Hat den Tommy ganz schoen durcheinandergewirbelt ;)



Jetzt sind wir nochmal kurz in Antigua, um morgen zum Lake Atitlan weiterzureisen. Wollen noch so viel wie moeglich von diesem schoenen Land mitnehmen (ohne uns allerdings allzusehr zu stressen).

Ihr seht, uns geht es sehr sehr gut. Zum Beweis haben wir auch gleich noch ein paar tolle Fotos hochgeladen :)

Liebe Gruesse,
Tommy und Mira

Die Reise



Neue Route: Von Costa Rica über Nicaragua, Honduras und Guatemala nach Belize!

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