Hochs und Tiefs...
Nachdem wir unser letztes Mahl ueber dem Lake Atitlan genossen hatten, hatte der Abschied von San Marcos de Laguna leider einen "bitteren" Nachgeschmack. Tommy hat wohl etwas falsches gegessen und sich die ganze Nacht bitterlichst uebergeben :(
Trotzdem machten wir uns am naechsten Morgen um 5.30 Uhr von der Nacht entkraeftet auf den Weg Richtung Semuc-Champey. Der "Privatshuttle" mit den beiden Hamburgern war gebucht und eine einzigartige Chance schnell (dauerte "nur" 12 Stunden) und relativ guenstig die lange Strecke zurueckzulegen. Leider konnte Tommy den atemberaubenden Sonnenaufgang ueber dem See nicht so geniessen...

Die Reise war eine echte Qual und wir waren richtig froh, als wir endlich in Semuc-Champey ankamen. Uebernachten konnten wir in einem kleinen Hotel, direkt am Fluss gelegen.
Am naechsten Morgen machten wir uns schon frueh auf den Weg zu den Becken, um den Touristenstroemen zu entgehen - und unseren beiden Begleitern, die uns schon ziemlich auf die Nerven gingen ;).
Was sich uns bot, war unglaublich: Dutzende uebereinanderliegende glasklare Becken in den verschiedensten Blautoenen, die durch kleine Wasserfaelle miteinander verbunden sind. Schwimmen wie auf einem anderen Stern... ich kann es kaum beschreiben (da konnte auch Tommy nicht widerstehen, der immernoch nicht ganz genesen war). Die Fotos, die wir die Tage hochladen werden, wenn die Verbindung besser ist, koennen mir da bestimmt weiterhelfen ;)

Den Rest des Tages chillten wir noch ein wenig am Fluss vor dem Hotel und erprobten unsere Artistenkuenste an der Seilschaukel, die einen bis in die Mitte des Sees schwingen laesst - das war ein Spass :)
Abends gab es dann noch ein Schmankerl der besonderen Art. Eine einheimische Musikgruppe praesentierte uns schraege Klaenge auf dem guatamaletekischen Nationalinstrument.
Mit grossen Schritten ging es bereits am naechsten Morgen weiter Richtung Tikal - dachten wir zumindest. Die altbekannte deutsche Reisegruppe wurde bereits nach 4 Kilometern jaeh gebremst als wir mit unserem kleinen Bueschen die steile, rutschige "Strasse" nicht hochkamen (es hatte die ganze Nacht geregnet). Erst nach zwei Stunden und mithilfe zahlreicher Einheimischer, Seile und einem Jeep haben wir es den Huegel hinaufgeschafft. Dagegen waren die restlichen 8 Stunden ein Kinderspiel. ;)
Heute waren wir dann im beruehmten Tikal, der groessten Maja-Stadt in Zentralamerika. Wir waren zwar schon um 6 Uhr dort, um den Sonnenaufgang ueber den Ruinen zu betrachten, das Nieselwetter machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung. Dafuer waren wir die ersten Stunden fast alleine auf dem riesengrossen Gelaende und konnten die Tempel und Staetten in aller Ruhe bestaunen. Beeindruckend zu was die Ureinwohner Guatemalas schon vor tausenden Jahren im Stande waren. Die Tempel ragen teilweise ueber 60 Meter in den Himmel empor und sind damit z.T. sogar hoeher als die Baeume des Regenwaldes, die sie umgeben.
Dennoch waren die Tempel ueber Jahrhunderte in Vergessenheit geraten und wurden von Moos und Bauemen bewuchert. Manches Gebaeude ist auch heute noch nicht, oder nur kaum, freigelegt. Jeder Huegel scheint fuer uns einen potentiellen Schatz zu verbergen, waehrend wir durch das mysthische Gelaende streichen.

Morgen werden wir Guatemala wieder verlassen, um unsere letzten Reisetage auf einer Belize vorgelagerten Insel zu geniessen. Die zahlreichen Kilometer, die wir in den letzten Tagen zurueckgelegt haben, haben uns doch sehr geschlaucht - so schoen sie auch waren.
Am 29. Januar sind wir wieder daheim. Wir freuen uns auf euch!
Liebe Gruesse von
dem wieder genesene Tommy und der Mira
Trotzdem machten wir uns am naechsten Morgen um 5.30 Uhr von der Nacht entkraeftet auf den Weg Richtung Semuc-Champey. Der "Privatshuttle" mit den beiden Hamburgern war gebucht und eine einzigartige Chance schnell (dauerte "nur" 12 Stunden) und relativ guenstig die lange Strecke zurueckzulegen. Leider konnte Tommy den atemberaubenden Sonnenaufgang ueber dem See nicht so geniessen...

Die Reise war eine echte Qual und wir waren richtig froh, als wir endlich in Semuc-Champey ankamen. Uebernachten konnten wir in einem kleinen Hotel, direkt am Fluss gelegen.
Am naechsten Morgen machten wir uns schon frueh auf den Weg zu den Becken, um den Touristenstroemen zu entgehen - und unseren beiden Begleitern, die uns schon ziemlich auf die Nerven gingen ;).
Was sich uns bot, war unglaublich: Dutzende uebereinanderliegende glasklare Becken in den verschiedensten Blautoenen, die durch kleine Wasserfaelle miteinander verbunden sind. Schwimmen wie auf einem anderen Stern... ich kann es kaum beschreiben (da konnte auch Tommy nicht widerstehen, der immernoch nicht ganz genesen war). Die Fotos, die wir die Tage hochladen werden, wenn die Verbindung besser ist, koennen mir da bestimmt weiterhelfen ;)

Den Rest des Tages chillten wir noch ein wenig am Fluss vor dem Hotel und erprobten unsere Artistenkuenste an der Seilschaukel, die einen bis in die Mitte des Sees schwingen laesst - das war ein Spass :)
Abends gab es dann noch ein Schmankerl der besonderen Art. Eine einheimische Musikgruppe praesentierte uns schraege Klaenge auf dem guatamaletekischen Nationalinstrument.
Mit grossen Schritten ging es bereits am naechsten Morgen weiter Richtung Tikal - dachten wir zumindest. Die altbekannte deutsche Reisegruppe wurde bereits nach 4 Kilometern jaeh gebremst als wir mit unserem kleinen Bueschen die steile, rutschige "Strasse" nicht hochkamen (es hatte die ganze Nacht geregnet). Erst nach zwei Stunden und mithilfe zahlreicher Einheimischer, Seile und einem Jeep haben wir es den Huegel hinaufgeschafft. Dagegen waren die restlichen 8 Stunden ein Kinderspiel. ;)
Heute waren wir dann im beruehmten Tikal, der groessten Maja-Stadt in Zentralamerika. Wir waren zwar schon um 6 Uhr dort, um den Sonnenaufgang ueber den Ruinen zu betrachten, das Nieselwetter machte uns allerdings einen Strich durch die Rechnung. Dafuer waren wir die ersten Stunden fast alleine auf dem riesengrossen Gelaende und konnten die Tempel und Staetten in aller Ruhe bestaunen. Beeindruckend zu was die Ureinwohner Guatemalas schon vor tausenden Jahren im Stande waren. Die Tempel ragen teilweise ueber 60 Meter in den Himmel empor und sind damit z.T. sogar hoeher als die Baeume des Regenwaldes, die sie umgeben.
Dennoch waren die Tempel ueber Jahrhunderte in Vergessenheit geraten und wurden von Moos und Bauemen bewuchert. Manches Gebaeude ist auch heute noch nicht, oder nur kaum, freigelegt. Jeder Huegel scheint fuer uns einen potentiellen Schatz zu verbergen, waehrend wir durch das mysthische Gelaende streichen.

Morgen werden wir Guatemala wieder verlassen, um unsere letzten Reisetage auf einer Belize vorgelagerten Insel zu geniessen. Die zahlreichen Kilometer, die wir in den letzten Tagen zurueckgelegt haben, haben uns doch sehr geschlaucht - so schoen sie auch waren.
Am 29. Januar sind wir wieder daheim. Wir freuen uns auf euch!
Liebe Gruesse von
dem wieder genesene Tommy und der Mira
MiraW - 22. Jan, 00:20
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